Rezension | »City of Girls«

»City of Girls«

Elizabeth Gilbert

Verlag: S. Fischer Verlage

Genre: Roman

Seiten: 496 Erscheinungsdatum: 27.05.2020

ISBN: 978-3-10-002476-3 Preis: 16,99€

R E Z E N S I O N S E X E M P L A R

Klappentext: 

Das Leben ist wild und gefährlich. Wer sich ihm kopfüber anvertraut, gerät in einen Wirbel von Leidenschaft und Liebe. So geschieht es Vivian, die aus der Provinz in die große Stadt geschickt wird. Über Nacht findet sie sich im Glamour New Yorks wieder – in den turbulenten Vierzigern mit Musicals, Bars, Jazz und Gangstern. Als ihr im Privaten ein Fehler unterläuft, kommt es zu einem öffentlichen Skandal, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Sie wird Jahre brauchen, um ihn zu verstehen.

Vivian findet schließlich einen Anker in ihrer besten Freundin Marjorie. Gemeinsam eröffnen sie das exklusivste Schneideratelier der Stadt. Tagsüber näht Vivian mit Hingabe und Phantasie die schönsten Brautkleider Manhattans, abends feiern sie gemeinsam Partys auf dem Dach. Und sie findet einen Weg, alles wieder gut zu machen, ohne sich untreu zu werden.

(Quelle)

Meine Meinung: 

„City of Girls“ hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen. Das Buch hat mich von Anfang an sehr interessiert, aber ich habe nicht erwartet, dass es mich so sehr packen und berühren wird. Wer schon immer mal in das New York der 40er Jahre eintauchen wollte, sollte das Buch unbedingt lesen! Und auch denjenigen, die sich normalerweise nicht für Geschichten mit historischem Hintergrund interessieren, empfehle ich, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Es ist wirklich etwas ganz Besonderes und lässt einen so schnell nicht mehr los!

In „City of Girls“ erzählt die knapp 90 Jährige Vivian einer Angela ihre Lebensgeschichte in Briefform. Was es mit Angela auf sich hat, erfährt man erst am Ende der Geschichte, deswegen möchte ich hier nichts vorweg nehmen. Die retrospektive Erzählung war für mich etwas ganz Neues und hat mich sofort begeistern können. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und mich sofort in den Bann gezogen. Elizabeth Gilbert hat einen unglaublich schönen, bildlichen und lebhaften Schreibstil. Ich konnte sehr gut in die Welt eintauchen und mir den Lebensstil der 40er in New York vorstellen. Der Einblick in die Theaterwelt, hat mir besonders gut gefallen. In der Geschichte gibt es so viele vielfältige und außergewöhnliche Charaktere, die die Handlung nochmal um einiges interessanter machen. Es hat mir unglaublich Spaß gemacht, Vivien in ihren Lebensjahren zu begleiten und ihre großartige Entwicklung zu beobachten. Es gab nicht nur Höhen, sondern auch viele Tiefen in ihrem Leben, die mich besonders berührt haben. Ich habe mit ihr gelacht und geweint, mich mit ihr gefreut und mich fürchterlich geärgert. Ich hatte wirklich das Gefühl, ich würde mit ihr zusammen in New York leben und sie durch ihr Leben begleiten. Das einzige, das ich an dem Buch zu kritisieren habe, ist, dass es besonders in der Mitte einige Längen hat. Es gab viele Wiederholungen in der Handlung und teilweise, wurde es etwas zu detailliert beschrieben. Aber vor allem das letzte Viertel des Buches, hat mich nochmal sehr gepackt und emotional mitgenommen. Es ging vor allem um die Kriesgjahre und hat mich dementsprechend sehr berührt. Diese Geschichte werde ich definitiv nicht mehr vergessen!

Ich habe tatsächlich auch in das Hörbuch reingehört und kann es wirklich nur empfehlen! Die Sprecherin „Cathlen Gawlich“ hat mir unglaublich gut gefallen!

Bewertung: 4/5 Sternen ⭐️

Habt ihr das Buch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Ich bin auf eure Meinung gespannt!

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