Rezension | » Das unsichtbare Leben der Addie LaRue«

Rezension | » Das unsichtbare Leben der Addie LaRue«

»Das unsichtbare Leben der Addie LaRue«

V. E. Schwab

Verlag: FISCHER Tor

Genre: Historischer Fantasy Roman

Seiten: 592  Erscheinungsdatum: 26. Mai 2021

ISBN: 978-3-596-70581-8 Preis: 18 €

R E Z E N S I O N S E X E M P L A R

Klappentext:

»Das unsichtbare Leben der Addie LaRue« ist ein großer historischer Fantasy-Roman, eine bittersüße Liebesgeschichte – und eine Hommage an die Kunst und die Inspiration.


Addie LaRue ist die Frau, an die sich niemand erinnert. Die unbekannte Muse auf den Bildern Alter Meister. Die namenlose Schönheit in den Sonetten der Dichter. Dreihundert Jahre lang reist sie durch die europäische Kulturgeschichte – und bleibt dabei doch stets allein. 
Seit sie im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, ist sie dazu verdammt, ein ruheloses Leben ohne Freunde oder Familie zu führen und als anonyme Frau die Großstädte zu durchstreifen. Bis sie dreihundert Jahre später in einem alten, versteckten Antiquariat in New York einen jungen Mann trifft, der sie wiedererkennt. Und sich in sie verliebt.

(Quelle)

Meine Meinung:

Wow wow wow! Es ist jetzt eine Woche her, dass ich dieses Buch beendet habe und ich bin immer noch sprachlos! Ich habe zuvor ausschließlich gute Meinungen über die Geschichte gehört und hatte dementsprechend sehr hohe Erwartungen, welche definitiv erfüllt wurden. Es ist sehr schwierig über die Geschichte zu sprechen ohne zu spoilern, aber ich gebe mein Bestes!

„Das unsichtbare Leben der Addie LaRue“ war mein erstes Buch von V. E. Schwab und hat mir gezeigt, dass ich noch so viel mehr von ihr lesen muss! Bei der Geschichte handelt es sich um einen Mix aus Fantasy & Historischem Roman. Normalerweise lese ich keine historischen Romane, aber in diesem Fall war es anders und ich habe es keinesfalls bereut! Wir begleiten die Protagonistin Addie LaRue über 300 Jahre hinweg und landen letztendlich im Jahre 2014. Sie ist 1704 einen Pakt mit dem Teufel eingegangen, bei dem sie die Freiheit erlangt hat solange zu leben wie sie möchte, aber dafür von jedem Menschen vergessen wird, der sie kennt und den sie kennenlernen wird. Sobald sie aus dem Blickfeld einer Person verschwunden ist, wird sie automatisch vergessen. Doch dann trifft sie 2014 auf den Buchhändler Henry, der sich überraschenderweise an sie erinnern kann…

Ich war ab der ersten Seite schon gefesselt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Zum einen konnte mich der wundervolle, bildhafte und poetische Schreibstil der Autorin begeistern und zum anderen einfach die gesamte Idee der Handlung. Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite absolut spannend und überhaupt nicht vorhersehbar. Ich habe niemals damit gerechnet, dass die Handlung sich in so eine Richtung entwickeln wird. Ich kann mich wirklich nur wiederholen: ich bin begeistert! 🥰

Das Buch ist nicht nur wundervoll geschrieben, sondern auch sehr besonders gestaltet. Die knapp 600 Seiten sind in 7 Teile aufgeteilt, welche jeweils mit einem Kunstwerk beginnen. Warum Kunst in diesem Buch so eine wichtige Rolle spielt, müsst ihr dann selber herausfinden 🤭

Ich habe auch schon gehört, dass wohl eine Verfilmung zu dem Buch geplant ist… das wäre wirklich so großartig! Ich bin jetzt schon gespannt, wie diese einzigartige und besondere Geschichte umgesetzt werden wird!

Bewertung: 5/5 Sterne ⭐️

Habt ihr das Buch schon gelesen? Ich bin ganz gespannt auf eure Meinung!

Rezension | »Game of Blood«

Rezension | »Game of Blood«

»Game of Blood«

Shelby Mahurin

Verlag: Dragonfly

Genre: Fantasy

Seiten: 400  Erscheinungsdatum: 20. April 2021

ISBN: 9783748800583 Preis: 18 €

Rezension von Band 1

R E Z E N S I O N S E X E M P L A R

Klappentext von Band 1:

Niemand darf erfahren, dass Lou eine Hexe ist. Denn sie will weder auf dem Scheiterhaufen enden noch auf dem Opferalter der mächtigen Weißen Hexe, die sie sucht. Um sich im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar machen zu können, stiehlt Lou einen magischen Ring. Leider wird sie dabei ausgerechnet vom Hexenjäger Reid entdeckt. Zwar gelingt es ihr, ihre wahre Identität vor ihm zu verbergen, aber entkommen kann sie ihm nicht. Denn der Erzbischof befiehlt den beiden, zu heiraten. Plötzlich findet sich Lou als Frau eines Hexenjägers wieder, dem sie zudem gegen ihren Willen immer näher kommt … 

(Quelle)

Meine Meinung:

[Kurzer Tipp vorab: Am besten lest oder hört ihr nochmal in den ersten Band rein, bevor ihr mit dem zweiten Band weitermacht (außer ihr lest es natürlich direkt hintereinander 😛). Ich habe wirklich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, da ich den ersten Band vor genau einem Jahr gelesen habe.]

Ich habe mich wirklich sehr auf den zweiten Teil gefreut, weil ich Game of Gold wirklich unglaublich geliebt habe, aber leider muss ich zugeben, dass ich ein bisschen enttäuscht war…

Was ich geliebt habe:

Ich bin immer noch total verliebt in die französisch angehauchte Welt, mit dem mittelalterlichen Setting. Das Worldbuilding ist wirklich ganz besonders und die vielen französischen Wörter verleihen der Geschichte einen super schönen Flair. Auch die Charaktere konnten mich wieder vollends überzeugen! Besonders gut gefällt mir, dass sie alle so unterschiedlich sind. Aber Ansel ist und bleibt einfach mein liebster Charakter von allen!🤍 Zum Ende hin gab es auch einige Wendungen, die mich sehr überrascht haben! Und ihr wisst, ich liebe Plottwists!

Was mir nicht so gut gefallen hat:

Jetzt kommen wir zu dem (leider) negativen Aspekt. Ich muss zugeben, dass mich die Handlung diesmal gar nicht vom Hocker hauen konnte. Ehrlich gesagt, hatte ich das Gefühl, dass einfach nichts wirklich passiert. Bis auf das Ende, war ich leider ziemlich gelangweilt und hätte mir viel mehr Action und Spannung gewünscht.

Ich freue mich trotzdem unglaublich auf den nächsten und letzten Band und kann mir gut vorstellen, dass dieser mir nochmal richtig gut gefallen wird!

Bewertung: 3,5/5 Sterne ⭐️

Habt ihr Game of Gold und Game of Blood schon gelesen? Schreibt mir gerne mal eure Meinung in die Kommentare!

Rezension | »Making Faces«

Rezension | »Making Faces«

»Making Faces«

Amy Harmon

Verlag: Lyx

Genre: New Adult

Seiten: 381  Erscheinungsdatum: 30.10.2020

ISBN: 978-3-7363-1281-4  Preis: 12,90 €

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Klappentext:

Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben. Seit sie denken kann, ist Fern Taylor in Ambrose Young verliebt. Ambrose, der überall beliebt ist und so schön, dass ein unscheinbares Mädchen wie Fern niemals auch nur auf die Idee gekommen wäre, bei ihm eine Chance zu haben. Ihre Freizeit verbringt sie mit ihrem besten Freund Bailey, der an den Rollstuhl gefesselt ist, aber dennoch das Leben mit jeder Faser aufsaugen will. Eigentlich schien es ganz klar, was die Zukunft für sie bereithält. Bis zu dem Moment, als Ambrose Fern endlich »sieht«, aber so zerbrochen ist, dass sie nicht weiß, ob ihre Liebe genug sein wird …

(Quelle)

Meine Meinung:

Als ich den Blurb von Colleen Hoover auf der Rückseite von dem Buch gesehen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Und was soll ich sagen? Das war die beste Entscheidung überhaupt!

„Making Faces“ ist so eine unglaublich besondere Liebesgeschichte, die ich jedem ans Herz legen möchte. Das Buch ist ganz anders, als all die New Adult Bücher, die ich bisher gelesen habe. Amy Harmon hat wirklich einen bezaubernden Schreibstil. Sie beschreibt sowohl die Charaktere als auch das Setting so detailreich und bildlich, so dass es mir sehr leicht fiel, in die Geschichte einzutauchen. In diesem Buch gibt es eigentlich drei Protagonisten. Fern, Ambrose und Bailey. Jeder ist auf seine ganz eigene Art besonders und unglaublich interessant. Vor allem die Schicksalsschläge der einzelnen Charaktere haben mich unglaublich berührt und mir das Herz gebrochen. Ich habe wirklich schon lange nicht mehr so viel bei einem Buch geweint! Es war nicht nur super emotional, sondern auch sehr spannend. Ich habe so sehr mitgefiebert, gezittert und war zum Teil einfach nur sprachlos. Die Geschichte war wirklich eine wunderbare Mischung aus Spannung, Emotionen und Heiterkeit. ACHTUNG SPOILER: Außerdem vermittelt es ganz tolle Botschaften, wie z.B. dass es auf die Innere Schönheit ankommt und nicht auf das Äußere. In dem Zusammenhang gibt es aber auch einen kleinen Kritikpunkt von meiner Seite. Ich finde es sehr schade, dass so oft der Begriff „Hässlichkeit“, vor allem in dem Zusammenhang mit Ferns Aussehen, vorkam. Natürlich hat es auch maßgeblich dazu beigetragen, die zuvor genannte sehr wichtige Botschaft zu vermitteln, aber meiner Meinung nach gab es keinen Grund Fern als hässlich zu bezeichnen, bzw. finde ich, dass es generell keine hässlichen Menschen gibt. Ich mag den Begriff einfach nicht so gerne und für meinen Geschmack kam er ein bisschen zu häufig vor. Ansonsten habe ich aber wirklich nichts an dem Buch auszusetzen. Ich liebe die Handlung, ich liebe die Charaktere, ich liebe das Setting und bin schon unfassbar gespannt auf die nächsten Bücher von Amy Harmon!

Bewertung: 4/5 Sterne ⭐️

Habt ihr das Buch schon gelesen?

Rezension | »Don’t LOVE me«

Rezension | »Don’t LOVE me«

»Don’t LOVE me«

Lena Kiefer

Verlag: cbj Jugendbuch

Genre: New Adult

Seiten: 432 Erscheinungsdatum: 12.10.2020

ISBN: 978-3-570-16598-0 Preis: 12,90 €

R E Z E N S I O N S E X E M P L A R

Klappentext: 

KENZIE ist nicht gerade begeistert davon, in den schottischen Highlands ihr Design-Praktikum zu absolvieren. Doch als sie bei ihrem ersten Auftrag dem jungen Erben der Luxushotelkette begegnet, ändert sich alles. Der attraktive Lyall fasziniert sie von der ersten Minute an. Doch welches Geheimnis verbirgt er hinter seinem abweisenden Verhalten?

LYALL bleibt ein Sommer, um sich am Stammsitz seiner altehrwürdigen Familie zu bewähren. Gelingt ihm das nicht, ist seine Zukunft in Gefahr. Als er der Designstudentin Kenzie begegnet, gerät sein Plan ins Wanken. Denn ihrer Anziehungskraft kann er einfach nicht widerstehen. Doch keiner weiß besser als er, wie verhängnisvoll eine Beziehung zu ihm für sie enden könnte.

(Quelle)

Meine Meinung: 

Ich habe mich unglaublich auf „Don’t love me“ gefreut, da ich die „Ophelia Scale“ Reihe von Lena Kiefer sehr geliebt habe. Sie zählt zu meinen Jahreshighlights in diesem Jahr. Umso schwerer fällt es mir, diese Rezension zu schreiben, denn das Buch konnte mich leider gar nicht überzeugen.

Das Setting der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen! Es spielt größtenteils in Schottland und auch die Idee mit dem Campervan hat mein Interesse geweckt. Lena Kiefer hat außerdem einen sehr lockeren und flüssigen Schreibstil, sodass sich das Buch wirklich schnell lesen lässt. Jetzt kommen wir aber direkt mal zu meinem größten Kritikpunkt: und zwar habe ich die Handlung als sehr langweilig empfunden. Die ersten Seiten haben mir noch sehr zugesagt, aber dann ist gefühlt 300 Seiten lang nichts mehr passiert. Die letzten 30 Seiten waren dann nochmal sehr spannend und der Cliffhanger verspricht auch eine spannende Fortsetzung. Wäre das Buch aber kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es sehr wahrscheinlich auch abgebrochen. Zum einen kamen mir die Dialoge sehr unnatürlich und gewollt rüber. Zum anderen bin ich einfach nicht mit den Charakteren warm geworden. Sowohl die Protagonisten als auch die Antagonisten waren mir zum größtenteil unsympathisch und für mich uninteressant. Ich hatte so sehr gehofft, dass die Charaktere so besonders, wie in Ophelia Scale sind, aber das waren sie für mich leider überhaupt nicht. Die ganze Geschichte hat mich einfach kalt gelassen und konnte mich überhaupt nicht berühren. Das Knistern zwischen Kenzie und Lyall habe ich leider überhaupt nicht spüren können. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass zwischenzeitlich Drama an den Haaren herbei gezogen wurde, damit die typischen New Adult Klischees erfüllt werden. Dazu kommt noch, dass das Buch meiner Meinung nach eine Triggerwarnung benötigt hätte. Auch wenn mich die angesprochenen Themen selbst nicht triggern, weiß ich, dass es genug Leser:innen gibt, bei denen das der Fall sein könnte.

Ich habe wirklich versucht dieses Buch zu lieben, aber leider hat es einfach nicht geklappt. Mir fällt es auch jedes Mal wieder unglaublich schwer schlechte Rezensionen zu schreiben, aber mir ist es wichtig, meine ehrliche Meinung darzustellen. Da aber jeder einen anderen Lesegeschmack hat und ich von vielen weiß, dass sie das Buch lieben, hoffe ich, dass es euch auch so gut gefällt!

Bewertung: 2/5 Sternen ⭐️

Schreibt mir gerne, wenn ihr das Buch schon gelesen habt. Ich bin gespannt auf eure Meinung!

Rezension | »City of Girls«

Rezension | »City of Girls«

»City of Girls«

Elizabeth Gilbert

Verlag: S. Fischer Verlage

Genre: Roman

Seiten: 496 Erscheinungsdatum: 27.05.2020

ISBN: 978-3-10-002476-3 Preis: 16,99€

R E Z E N S I O N S E X E M P L A R

Klappentext: 

Das Leben ist wild und gefährlich. Wer sich ihm kopfüber anvertraut, gerät in einen Wirbel von Leidenschaft und Liebe. So geschieht es Vivian, die aus der Provinz in die große Stadt geschickt wird. Über Nacht findet sie sich im Glamour New Yorks wieder – in den turbulenten Vierzigern mit Musicals, Bars, Jazz und Gangstern. Als ihr im Privaten ein Fehler unterläuft, kommt es zu einem öffentlichen Skandal, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Sie wird Jahre brauchen, um ihn zu verstehen.

Vivian findet schließlich einen Anker in ihrer besten Freundin Marjorie. Gemeinsam eröffnen sie das exklusivste Schneideratelier der Stadt. Tagsüber näht Vivian mit Hingabe und Phantasie die schönsten Brautkleider Manhattans, abends feiern sie gemeinsam Partys auf dem Dach. Und sie findet einen Weg, alles wieder gut zu machen, ohne sich untreu zu werden.

(Quelle)

Meine Meinung: 

„City of Girls“ hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen. Das Buch hat mich von Anfang an sehr interessiert, aber ich habe nicht erwartet, dass es mich so sehr packen und berühren wird. Wer schon immer mal in das New York der 40er Jahre eintauchen wollte, sollte das Buch unbedingt lesen! Und auch denjenigen, die sich normalerweise nicht für Geschichten mit historischem Hintergrund interessieren, empfehle ich, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Es ist wirklich etwas ganz Besonderes und lässt einen so schnell nicht mehr los!

In „City of Girls“ erzählt die knapp 90 Jährige Vivian einer Angela ihre Lebensgeschichte in Briefform. Was es mit Angela auf sich hat, erfährt man erst am Ende der Geschichte, deswegen möchte ich hier nichts vorweg nehmen. Die retrospektive Erzählung war für mich etwas ganz Neues und hat mich sofort begeistern können. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und mich sofort in den Bann gezogen. Elizabeth Gilbert hat einen unglaublich schönen, bildlichen und lebhaften Schreibstil. Ich konnte sehr gut in die Welt eintauchen und mir den Lebensstil der 40er in New York vorstellen. Der Einblick in die Theaterwelt, hat mir besonders gut gefallen. In der Geschichte gibt es so viele vielfältige und außergewöhnliche Charaktere, die die Handlung nochmal um einiges interessanter machen. Es hat mir unglaublich Spaß gemacht, Vivien in ihren Lebensjahren zu begleiten und ihre großartige Entwicklung zu beobachten. Es gab nicht nur Höhen, sondern auch viele Tiefen in ihrem Leben, die mich besonders berührt haben. Ich habe mit ihr gelacht und geweint, mich mit ihr gefreut und mich fürchterlich geärgert. Ich hatte wirklich das Gefühl, ich würde mit ihr zusammen in New York leben und sie durch ihr Leben begleiten. Das einzige, das ich an dem Buch zu kritisieren habe, ist, dass es besonders in der Mitte einige Längen hat. Es gab viele Wiederholungen in der Handlung und teilweise, wurde es etwas zu detailliert beschrieben. Aber vor allem das letzte Viertel des Buches, hat mich nochmal sehr gepackt und emotional mitgenommen. Es ging vor allem um die Kriesgjahre und hat mich dementsprechend sehr berührt. Diese Geschichte werde ich definitiv nicht mehr vergessen!

Ich habe tatsächlich auch in das Hörbuch reingehört und kann es wirklich nur empfehlen! Die Sprecherin „Cathlen Gawlich“ hat mir unglaublich gut gefallen!

Bewertung: 4/5 Sternen ⭐️

Habt ihr das Buch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Ich bin auf eure Meinung gespannt!

Rezension | »Aus schwarzem Wasser«

Rezension | »Aus schwarzem Wasser«

»Aus schwarzem Wasser«

Anne Freytag

Verlag: bold

Genre: Thriller

Seiten: 608  Erscheinungsdatum: 21.08.2020

ISBN: 978-3-423-23019-3 Preis: 16,90€

R E Z E N S I O N S E X E M P L A R

Klappentext: 

Ohne zu bremsen, rast die Innenministerin Dr. Patricia Kohlbeck mit ihrem Dienstwagen in die Spree. Mit dabei: ihre Tochter Maja. »Du kannst niemandem trauen, sie stecken alle mit drin«, ist das Letzte, was sie zu ihrer Tochter sagt, bevor sie ertrinkt. Auch Maja stirbt – wacht jedoch wenige Stunden später unversehrt in einem Leichensack im Krankenhaus wieder auf. Wie ist das möglich?

Während Maja versucht, Antworten zu finden, ereignet sich eine verheerende Naturkatastrophe nach der anderen. Und gegen ihren Willen gerät sie in einen Konflikt aus Lügen, Intrigen und Machtkämpfen, dessen Folgen fatale Ausmaße annehmen.

(Quelle)

Meine Meinung: 

Ich musste das Buch erstmal ein paar Tage sacken lassen, bevor ich die Rezension schreibe. Es war wirklich ganz anders, als ich es vermutet habe… aber auf eine gute Art & Weise anders. Mir fällt es sehr schwer, das Buch einem bestimmten Genre zuzuordnen, da es nicht nur ein Thriller ist, sondern auch Fantasy und Sci-Fi Elemente beinhaltet, die das Buch zu etwas ganz Besonderem machen!

Es ist das zweite Buch, das ich von Anne Freytag gelesen habe und auch hier ist mir direkt der einzigartige Schreibstil aufgefallen. Ich liebe vor allem die großartigen Vergleiche, die Anne Freytag immer nutzt! Außerdem war alles sehr bildlich und detailliert beschrieben, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte und es mir leicht fiel, in die Geschichte einzutauchen. Das Buch wird außerdem aus vielen verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Zeitebenen erzählt, welche die ganze Handlung nochmal um einiges spannender machen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich auch in das Hörbuch reingehört habe und es da eher verwirrend mit den vielen Charakteren und Zeitebenen war. Deswegen würde ich es eher empfehlen das Buch zu lesen, als zu hören. Die Charaktere waren sehr vielfältig und unglaublich interessant. Vor allem die Kapitel aus der Sicht von Dr. Patricia Kohlbeck haben mir sehr gut gefallen. Zu der Handlung muss ich sagen, dass es für mich ein paar Längen gab. Der Anfang und das Ende waren wirklich unglaublich mitreißend, ich konnte das Buch gar nicht zur Seite legen, aber in der Mitte war es mir zum Teil etwas zu langatmig. Für meinen Geschmack hätte das Buch auch ruhig 100 Seiten weniger haben können. Trotzdem hat mir die Handlung sehr gut gefallen. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, was es mit Allem auf sich hat. Die Auflösung war wirklich toll und hat mir auch kurz den Atem geraubt!

Das Buch ist wirklich unglaublich schön und hochwertig gestaltet. Die schwarzen Seiten zwischen den verschiedenen Kapiteln, geben dem Buch noch mal ein gewisses Etwas. Es fühlt sich einfach richtig schön an und ist wirklich ein Hingucker im Bücherregal.

Ich hoffe sehr, dass wir noch mehr von Anne Freytag aus diesem Genre lesen werden. Es war wirklich eine tolle Abwechslung zu den Büchern, die ich sonst so lese!

Bewertung: 4/5 Sternen ⭐️

Habt ihr das Buch schon gelesen? Wie hat es euch gefallen?

Rezension | »Unfollow«

Rezension | »Unfollow«

»Unfollow«

Nena Schink

Verlag: Eden books

Genre: Ratgeber

Seiten: 240  Erscheinungsdatum: 07.02.2020

ISBN: 978-3-95910-262-9 Preis: 14,95 €

R E Z E N S I O N S E X E M P L A R

Inhalt: 

Nena Schink ist süchtig. Ihre Droge: Instagram. Alles beginnt mit einem Experiment: Für das Jugendportal vom Handelsblatt soll sie selbst zur Influencerin werden. Nena, die sich sonst wenig um die Meinung anderer schert, bettelt nun bei ihren Freundinnen um Likes und Kommentare. Sie räkelt sich vierzig Minuten lang im Bikini auf einer Wassermelonen-Luftmatratze, die sie nur fürs Foto mit in den Urlaub genommen hat.

All das kostet sie Zeit. Lebenszeit. Zwei Stunden täglich. 14 Stunden wöchentlich. 672 Stunden jährlich. Das sind 28 Tage, ein ganzer Monat. Verschwendet an Instagram. Nena beginnt sich zu fragen: Warum sexualisiert sich eine Generation, die alle Chancen hat, freiwillig? Wieso machen wir uns abhängig von einer virtuellen Scheinwelt? Für die Influencerinnen ist Instagram ein Geschäft. Mehr nicht. Die Währung: Follower und Likes. Aber worin besteht eigentlich ihr Job? Warum investieren große Mode- und Kosmetikfirmen Tausende von Euros in die Mädchen hinter den Accounts?

Nena will es wissen, taucht ein in die funkelnde Instagram-Welt, trifft die Influencerinnen in der Realität, besucht ihre glitzernden Events und beschließt, etwas gegen diese Scheinwelt zu unternehmen. In ihrem Buch zeigt sie auf, warum wir Instagram anders nutzen müssen. Inklusive Lösungsvorschlägen für die eigene Instagram-Nutzung. Ihre Botschaft: Hör auf ein Follower zu sein. Werde zum Influencer deines eigenen Lebens.

(Quelle)

Meine Meinung: 

Mir fällt es unglaublich schwer diesem Buch eine Sterne-Bewertung zu geben und werde wahrscheinlich erst nachdem ich die Rezension geschrieben habe eine endgültige Entscheidung treffen. Ich war wirklich super gespannt auf das Buch, weil Instagram so ein unfassbar interessantes Thema ist und ich es als sehr wichtig empfinde, sein eigenes Social Media Verhalten immer mal wieder zu hinterfragen. Ich würde wahrscheinlich auch so weit gehen und sagen, dass ich in gewisser Weise selber süchtig bin. Ich lege super gerne mein Handy zur Seite und verbringe Zeit offline, aber ich merke immer wieder, wie ich unbewusst trotzdem zu meinem Handy greife. Vor allem stört es mich, dass ich es so oft in die Hand nehme, ohne etwas sinnvolles zu machen, nur um mich von der einen App zur Nächsten zu klicken. Außerdem muss ich zugeben, dass mir in der letzten Zeit auch ein paar nicht so schöne Dinge auf Bookstagram passiert sind und ich gemerkt habe, dass ich oft mal vergessen habe, dass es NUR das Internet ist. Ich hatte das Gefühl, dass das Buch mich genau zum richtigen Zeitpunkt erwischt hat. Aber trotzdem muss ich von vorne rein sagen, dass ich einige Aussagen von Nena nicht unterschreiben würde. Ihr solltet euch auf jeden fall selber eine Meinung bilden!

Es gab eine Zeit, in der ich selber unglaublich vielen Influencern gefolgt bin und tagtäglich deren Leben verfolgt habe. Ich bin auch schon das ein oder andere Mal auf eine Werbung reingefallen und habe Produkte nachbestellt, die mich meistens eher enttäuscht haben. Mittlerweile folge ich nur noch drei Influencern und schau wirklich sehr selten mal in deren Storys vorbei. Ich habe einfach gemerkt, dass es für mich irgendwie eine Zeitverschwendung ist (natürlich nur meine Meinung) und mehr Schein als Sein. Ich finde gut, dass Nena einem durch ihre eigenen Erfahrungen mit Influencern, im Buch das ein oder andere Mal die Augen öffnet. Mich stört es nur, dass sie oft sehr abwertend über spezifische Influencer spricht und Wörter wie „Bloggerinas“ nutzt, die meiner meiner Meinung nach in dem Zusammenhang sehr frauenfeindlich klingen. Man kann natürlich auch nicht alle Influencer über einen Kamm scheren, aber in einigen Punkten stimme ich Nena zu. Sie sagt auch selber, dass es immer Ausnahmen gibt.

Außerdem hat es mir gefallen, dass Nena auch von ihren eigenen Erfahrungen als Influencer berichtet hat. Es war sehr interessant, sie auf ihrer Instagram-Reise zu begleiten. Am Ende jedes Kapitels gab es immer kleine Merkzettel, mit Lektionen, die sie gelernt hat. Allgemein hat mir die gesamte Gestaltung von dem Buch sehr gut gefallen!

Auch, wenn ich nicht all ihren Aussagen zustimme und manche Dinge als ein bisschen „too much“ empfunden habe, möchte ich dem Buch gerne 3,5 Sterne geben. Ich finde einfach, dass Instagram ein super wichtiges Thema ist und es mehr Bücher darüber geben sollte. Social Media kann einfach wirklich gefährlich werden und ich glaube, dass man sich schnell in dieser Scheinwelt verlieren kann! Es ist einfach super wichtig, dass man sein Instagram Verhalten reflektiert und das hat Nena definitiv mit ihrem Buch erreicht!

Bewertung: 3,5/5 Sternen ⭐️

Wie viel Zeit verbringt ihr durchschnittlich auf Instagram? Würdet ihr sagen, dass ihr süchtig seid? Ich bin auf eure Antworten gespannt!

Rezension | »Midnight Chronicles«

Rezension | »Midnight Chronicles«

»Midnight Chronicles«

Bianca Iosivoni und Laura Kneidl

Verlag: Lyx

Genre: Romantasy

Seiten: 448  Erscheinungsdatum: 26.08.2020

ISBN: 978-3-7363-1277-7 Preis: 14,90€

R E Z E N S I O N S E X E M P L A R

Klappentext: 

Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft. 449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich – sondern auch für ihr Leben…

(Quelle)

Meine Meinung: Ich muss sagen, dass ich unglaublich gespannt auf „Midnight Chronicles“ war. Das Konzept, dass zwei Autorinnen gemeinsam eine Reihe schreiben, hat mich total fasziniert. Wie gut das im Endeffekt umgesetzt wird, kann man nach einem Band natürlich noch nicht sagen, aber das wird sich dann in den nächsten Teilen zeigen. Der erste Band wurde von Bianca Iosivoni geschrieben. Ich habe zuvor noch nichts von ihr gelesen, aber ihr Schreibstil hat mich sofort überzeugt. Das Buch hat sich wirklich schnell lesen lassen und war locker und leicht geschrieben. Es gab sehr viele witzige Dialoge und einige Stellen, bei denen ich schmunzeln musste.

Auch die beiden Protagonisten waren mir auf anhieb sympathisch. Die Fast-Food-liebende Roxy und der geheimnisvolle Shaw. Roxy ist eine unglaublich mutige und taffe Frau, mit einem tollen Humor, der mich oft zum Lachen gebracht hat. Bei Shaw handelt es sich um einen geheimnisvollen jungen Mann, mit einer sehr liebenswerten Art. Was die Beziehung zwischen den beiden jedoch anbelangt, ist der Funke bei mir nicht ganz über gesprungen. Ich habe das Knistern einfach nicht gespürt und bei mir sind generell gar keine Emotionen angekommen. Irgendwie habe ich den New Adult-Aspekt in der ganzen Geschichte vermisst. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass sich das in den nächsten Teilen erst noch entwickeln wird.

Die Handlung hat mich leider etwas enttäuscht. Mir hat einfach der Spannungsbogen in der Geschichte gefehlt. Es gab keine einzige Stelle, die mich so richtig mitfiebern lassen hat oder mich wirklich mitgenommen hat. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass Shaws Gedächtnisverlust eine größere Rolle gespielt hätte. Dieser Aspekt hat mich nämlich von Anfang an gereizt und ich wollte die ganze Zeit wissen, was es mit seiner Vergangenheit auf sich hat. Leider hat das in dem ersten Band überhaupt keine Rolle gespielt und war eigentlich überflüssig für den gesamten Handlungsverlauf. Ich hoffe, dass auch das in den nächsten Bänden dann weiter aufgegriffen und auch aufgelöst wird.

Da mir sowohl das Konzept, als auch das Setting von Midnight Chronicles aber wirklich gut gefallen hat, werde ich der Reihe definitiv noch eine Chance geben. Ich hoffe einfach, dass die nächsten Bände umso spannender und emotionaler werden und die Reihe mich doch noch von sich überzeugen kann.

Zum Schluss möchte ich aber noch auf das wunderschöne Cover eingehen. Ich habe mich wirklich sofort verliebt, als ich das Buch das erste Mal in den Händen gehalten habe! Ich liebe einfach die Kombination aus dem hellblauen Hintergrund mit dem golden schimmernden Schriftzug. Es sieht nicht nur unglaublich hochwertig aus, sondern fühlt sich auch sehr schön an! Ich bin verliebt!

Bewertung: 3/5 Sternen ⭐️

Habt ihr Midnight Chronicles schon gelesen? Oder seid ihr sogar diesen Monat mit in meinem Moonlight Bookclub dabei?

Rezension | »Wenn du zurückkehrst«

Rezension | »Wenn du zurückkehrst«

»Wenn du zurückkehrst«

Nicholas Sparks

Verlag: Heyne

Genre: Roman

Seiten: 448  Erscheinungsdatum: 22.06.2020

ISBN: 978-3-453-27174-6  Preis: 20 €

R E Z E N S I O N S E X E M P L A R

Klappentext: Trevor ist 32 und an einer Wegscheide in seinem Leben angekommen. Da stirbt sein Großvater und hinterlässt ihm sein heruntergekommenes Cottage in North Carolina – samt riesigem wildwucherndem Garten und zwanzig Bienenstöcken. Trevor beginnt das Haus wieder instand zu setzen und kümmert sich mit Begeisterung um die Bienenvölker. Und er lernt zwei geheimnisvolle Frauen kennen, die ihn beide auf ganz unterschiedliche Weise in ihren Bann ziehen: die Polizistin Natalie, zu der er sich sofort hingezogen fühlt, die seine Gefühle auch zu erwidern scheint – und die sich doch nicht an ihn binden kann. Und die Jugendliche Callie, die sich ganz allein durchs Leben schlägt und offensichtlich mit schwerstwiegenden Problemen kämpft. Kann Trevor Callie retten und Natalie für sich gewinnen?

(Quelle)

Meine Meinung:

„Wenn du zurückkehrst“ ist mein erstes Buch von Nicholas Sparks gewesen. Ich kannte bisher nur seine Filme, aber allein die habe ich schon soooooo sehr geliebt. Es war einfach an der Zeit endlich mal ein Buch von ihm zu lesen. Da mir aber schon ganz viele von euch geschrieben haben, dass diese Geschichte wohl ganz anders als seine vorherigen sein soll, bin ich mit gar nicht so hohen Erwartungen an dieses Buch rangegangen. Aber was soll ich sagen… ich bin wirklich positiv überrascht gewesen! Das Buch hat mir nämlich unglaublich gut gefallen, auch wenn es für mich mal etwas ganz neues war.

Nicholas Sparks hat wirklich einen besonderen und mitreißenden Schreibstil. Ich wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen und habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir jedoch nicht ganz so leicht, da es für mich sehr ungewohnt war, eine Geschichte aus der Perspektive eines Mannes zu lesen. Ich habe mich aber sehr schnell daran gewöhnt und auch direkt gefallen daran gefunden. Trevor ist einfach ein äußerst interessanter Charakter mit spannenden Gedankengängen und Sichtweisen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ihn durch die Geschichte zu begleiten und mehr über ihn und seine Vergangenheit zu erfahren. Mit Natalie und Callie gab es zwei wirklich abwechslungsreiche Charaktere, deren unterschiedliche Schicksalsschläge mich unglaublich berührt haben. Auch das Setting der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Ich würde so gerne mal dem Cottage und den Bienenstöcken einen Besuch abstatten. Das ganze Buch hatte für mich einfach eine absolute Wohlfühlatmosphäre.

Das Cover gefällt mir richtig gut, da es einfach perfekt zu dem Setting passt. Genauso habe ich mir die Umgebung rund um das Cottage vorgestellt.

Für mich steht fest, dass es für mich nicht das letzte Buch von Nicholas Sparks gewesen sein wird. Ich habe jetzt schon eine endlos lange Wunschliste mit seinen Büchern und weiß gar nicht, welches ich als nächstes lesen soll. Ich bin besonders gespannt auf die anderen Geschichten, da sie wohl nochmal ganz anders als diese hier sein sollen.

Bewertung: 4/5 Sternen ⭐️

Habt ihr schon Bücher von Nicholas Sparks gelesen? Und wenn ja, welche könnt ihr mir empfehlen? Ich muss jetzt unbedingt mehr von ihm lesen!

Rezension | »Richer Than Sin«

Rezension | »Richer Than Sin«

»Richer Than Sin«

Meghan March

Verlag: Lyx

Genre: New Adult

Seiten: 303  Erscheinungsdatum: 29.06.2020

ISBN: 978-3-7363-1282-1 Preis: 12,90€

R E Z E N S I O N S E X E M P L A R

Klappentext:

Sie dürfen sich nicht lieben, denn ihre Familien sind für immer verfeindet. Für Geschäftsmann Lincoln Riscoff steht das Familienunternehmen an erster Stelle. Aber seine Welt gerät ins Wanken, als er erfährt, dass Whitney Gable zurück in der Stadt ist. Augenblicklich holen ihn die Erinnerungen an ihre eine gemeinsame Nacht ein, die sein Leben für immer veränderte. Aber auch wenn das Verlangen, Whitney wiederzusehen, so stark ist wie nie zuvor, weiß Lincoln, dass er sich von ihr fernhalten muss: Denn Whitneys Familie ist seit Jahrhunderten mit seiner eigenen verfeindet. Und ein Riscoff und eine Gable dürfen niemals zusammen sein…

(Quelle)

Meine Meinung:

Ich habe mich total auf „Richer than sin“ gefreut, da Geschichten mit viel Drama und Intrigen genau meinen Geschmack treffen! Ich lieeeeeeeebe Drama (aber auch nur in Büchern haha). Außerdem ist das Buch eine moderne Erzählung von Romeo und Julia und weist tatsächlich einige Parallelen auf. So richtig vom Hocker hauen konnte es mich aber leider nicht.

Meghan March hat einen wirklich sehr flüssigen und fesselnden Schreibstil. Ich bin super schnell in die Geschichte reingekommen und habe das Buch auch in kürzester Zeit durchgelesen. Innerhalb der 300 Seiten ist wirklich unfassbar viel passiert und es gab kaum eine Stelle, die mir langatmig vorkam. Das Buch ist aus den Perspektiven beider Protagonisten geschrieben und spielt auf zwei Zeitebenen, in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Die vielen Zeitsprünge und Perspektivwechsel haben mich jedoch sehr verwirrt, so dass ich zeitweise nicht mehr wusste, in welcher Zeit ich mich jetzt gerade befinde. Außerdem habe ich die Handlung als sehr oberflächlich empfunden und hätte mir mehr Tiefgang, auch bei der Beziehung zwischen Lincoln und Whitney, gewünscht. Das Buch hat schlussendlich mit einem richtig fiesen Cliffhanger geendet, der eine wirklich spannende Fortsetzung verspricht. Auch, wenn mich der erste Band nicht komplett überzeugen konnte, möchte ich unbedingt die Fortsetzung lesen. Ich bin mir sicher, dass noch eine sehr spannende Handlung mit einigen Plottwists auf uns zu kommen wird.

Zum Schluss möchte ich noch auf das wunderschöne Cover eingehen. Ich liebe das schlichte Design mit den glänzenden goldenen Details. Es trifft einfach genau meinen Geschmack und durfte schon für einige Fotos herhalten.

Bewertung: 3/5 Sternen ⭐️

Habt ihr das Buch schon gelesen? Erzählt mir gerne, wie es euch gefallen hat!